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Schlagwort: Leben

Habe ich Angst vor dem Tod oder vor dem Sterben?

Zu wissen, dass mein Leben eines Tages endet, bereitet mir Angst. In meinem Brief an den Tod wirkt es vielleicht anders, aber er beschreibt viel mehr die Art, wie ich mit meiner Angst umgehe.

Eigentlich finde ich es sogar gut, dass ich Angst vor dem Tod habe. Ich lebe nämlich sehr gerne und möchte meine begrenzte Zeit ausgiebig nutzen. Meine Angst ist dabei ein gewisser Schutz. Sie verhindert, dass ich mich lebensbedrohlichen Risiken aussetze.

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Bestattungsvorsorge – vorausschauend leben

Ich werde sterben. Das steht fest. Mit Eintritt meines Todes löse ich mich jedoch nicht in Luft auf. Mein Bewusstsein erlischt zwar, aber mein lebloser Körper bleibt vorerst erhalten. Deswegen muss ich mich fragen, was dann mit mir geschehen soll. Mein Leichnam kann nicht einfach an Ort und Stelle liegen bleiben, sondern muss entfernt werden. Mit einer Bestattungsvorsorge kann ich bereits zu Lebzeiten meine Wünsche festlegen. Grundsätzlich stehen mir in Deutschland zwei Bestattungsarten zur Verfügung: Die klassische Erdbestattung und die Feuerbestattung.

Bei meinen Überlegungen zur Bestattungsvorsorge spielen zwei Kernfragen eine große Rolle:

  • Was wünsche ich mir für mich?
  • Wie nehme ich meinen Angehörigen Last ab?

In meiner ersten Bestattungsverfügung wollte ich jeden Schritt exakt festlegen, damit sich meine Angehörigen um nichts mehr kümmern müssen. Nachdem ich ein paar Beerdigungen besuchte und mit Hinterbliebenen sprach, änderte sich meine Meinung. Ich erkannte, dass meine Bestattung nicht nur dazu dienen soll, meinen Körper loszuwerden. Viel mehr soll sie ein wichtiges Ritual für meine Angehörigen und ihre Trauer darstellen.

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Über den Tod sprechen: 40 Fragen (Teil 2, 21-40)

In einem ganz wundervollen Blog, dessen Autorin auf sehr gefühlvolle, bewegende, offene und trotzdem auf besondere Weise auch ungezwungene Art über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung und als Fotografin von Sternenkindern schreibt, bin ich auf ihren Beitrag “Über den Tod sprechen” und 40 Fragen gestoßen, die sich mit dem Tod, insbesondere dem eigenen, befassen.

Ihr Ansatz, durch eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod, einen Teil der Angst ablegen zu können und den “Ernstfall” dabei auf gewisse Weise zu “üben”, gefällt mir und ist letztendlich einer der Gründe, weshalb auch ich über den Tod sprechen und schreiben möchte. Daher gab es für mich keinen Grund zu zögern, als ich ihre 40 Fragen entdeckte.

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Über den Tod sprechen: 40 Fragen (Teil 1, 1-20)

In einem ganz wundervollen Blog, dessen Autorin auf sehr gefühlvolle, bewegende, offene und trotzdem auch ungezwungene Art über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung und als Fotografin von Sternenkindern schreibt, bin ich auf ihren Beitrag “Über den Tod sprechen” und 40 Fragen gestoßen, die sich mit dem Tod, insbesondere dem eigenen, befassen.

Ihr Ansatz, durch eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod, einen Teil der Angst ablegen zu können und den “Ernstfall” dabei auf gewisse Weise zu “üben”, gefällt mir und ist letztendlich einer der Gründe, weshalb auch ich über den Tod sprechen und schreiben möchte. Daher gab es für mich keinen Grund zu zögern, als ich ihre 40 Fragen entdeckte.

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Die Organspende – Wieso ich den Ausweis bei mir trage

Ich bin dazu bereit, nach meinem Tod meine Organe zu spenden. Deswegen trage ich den Organspendeausweis bereits seit einiger Zeit immer bei mir. Wie sieht es mit dir aus? Bist auch du zur Organspende bereit? Oder beschäftigen dich die gleichen Sorgen, die auch mich häufig daran zweifeln ließen?

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Ein Spaziergang am Friedhof – Gedanken zum Tod

Jedes Mal, wenn mich mit meinem Hund unterwegs bin und mich der Spaziergang am Friedhof entlang führt, lasse ich meinen Blick über den Zaun, durch die Bäume und Sträucher hindurch, auf die zahlreichen und überwiegend liebevoll gepflegten Gräber schweifen.

Mit diesem sicheren Abstand betrachtet, scheint es ein schöner Ort zu sein. Friedlich, natürlich, malerisch, gerade dann, wenn die durchs Blätterdach gedämpften Sonnenstrahlen sanft auf die Ruhestätten fallen und Steine und Namen von warmem Licht umhüllt werden.

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Der eigene Tod – Ein persönlicher Brief

Lieber Tod!

Entschuldige bitte, dass ich so oft viel zu gemein zu dir bin, dir sadistische Absichten unterstelle, dich hasse und verfluche, nach dem dir Menschen begegneten, dir mir wichtig waren. Bitte entschuldige auch meine Angst, die immer wieder aufblitzt, wenn ich an dich denke und ich mich frage, wie du wohl bist, wie du aussiehst und wie sich unsere Begegnung wohl anfühlen wird.

Auch für meine Wut und Frustration darüber, dass du nicht gesprächsbereit bist und du ohne meine Einverständnis eine so tiefgreifende Entscheidung für mich triffst und mir alles nehmen wirst, was mich ausmacht – mich, mein Leben – möchte ich mich entschuldigen.

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