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Schlagwort: Angst

Die Angst akzeptieren – Wieso deine Angst so wichtig ist

Ich habe gelernt, die Angst zu akzeptieren und betrachte den Tod inzwischen als Lebensretter. Das hört sich im ersten Moment seltsam an, aber stell dir vor, du hättest keine Angst vor dem Tod. Es wäre dir völlig gleichgültig, ob und wann du stirbst. Wie würde sich das auf dein Leben auswirken?

Manchmal ärgere ich mich auch darüber, dass ich Angst vor dem Tod habe. Ich sage mir, dass der Tod völlig normal ist. Dass es keinen Grund gibt, weshalb ich Angst davor haben sollte. Kürzlich habe sogar eine Liste unterschiedliche Ängste erstellt, die mich begleiten, um ihnen den Schrecken zu nehmen.

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Habe ich Angst vor dem Tod oder vor dem Sterben?

Zu wissen, dass mein Leben eines Tages endet, bereitet mir Angst. In meinem Brief an den Tod wirkt es vielleicht anders, aber er beschreibt viel mehr die Art, wie ich mit meiner Angst umgehe.

Eigentlich finde ich es sogar gut, dass ich Angst vor dem Tod habe. Ich lebe nämlich sehr gerne und möchte meine begrenzte Zeit ausgiebig nutzen. Meine Angst ist dabei ein gewisser Schutz. Sie verhindert, dass ich mich lebensbedrohlichen Risiken aussetze.

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Über den Tod sprechen: 40 Fragen (Teil 2, 21-40)

In einem ganz wundervollen Blog, dessen Autorin auf sehr gefühlvolle, bewegende, offene und trotzdem auf besondere Weise auch ungezwungene Art über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung und als Fotografin von Sternenkindern schreibt, bin ich auf ihren Beitrag “Über den Tod sprechen” und 40 Fragen gestoßen, die sich mit dem Tod, insbesondere dem eigenen, befassen.

Ihr Ansatz, durch eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod, einen Teil der Angst ablegen zu können und den “Ernstfall” dabei auf gewisse Weise zu “üben”, gefällt mir und ist letztendlich einer der Gründe, weshalb auch ich über den Tod sprechen und schreiben möchte. Daher gab es für mich keinen Grund zu zögern, als ich ihre 40 Fragen entdeckte.

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Über den Tod sprechen: 40 Fragen (Teil 1, 1-20)

In einem ganz wundervollen Blog, dessen Autorin auf sehr gefühlvolle, bewegende, offene und trotzdem auch ungezwungene Art über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung und als Fotografin von Sternenkindern schreibt, bin ich auf ihren Beitrag “Über den Tod sprechen” und 40 Fragen gestoßen, die sich mit dem Tod, insbesondere dem eigenen, befassen.

Ihr Ansatz, durch eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod, einen Teil der Angst ablegen zu können und den “Ernstfall” dabei auf gewisse Weise zu “üben”, gefällt mir und ist letztendlich einer der Gründe, weshalb auch ich über den Tod sprechen und schreiben möchte. Daher gab es für mich keinen Grund zu zögern, als ich ihre 40 Fragen entdeckte.

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Die Organspende – Wieso ich den Ausweis bei mir trage

Ich bin dazu bereit, nach meinem Tod meine Organe zu spenden. Deswegen trage ich den Organspendeausweis bereits seit einiger Zeit immer bei mir. Wie sieht es mit dir aus? Bist auch du zur Organspende bereit? Oder beschäftigen dich die gleichen Sorgen, die auch mich häufig daran zweifeln ließen?

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Der eigene Tod – Ein persönlicher Brief

Lieber Tod!

Entschuldige bitte, dass ich so oft viel zu gemein zu dir bin, dir sadistische Absichten unterstelle, dich hasse und verfluche, nach dem dir Menschen begegneten, dir mir wichtig waren. Bitte entschuldige auch meine Angst, die immer wieder aufblitzt, wenn ich an dich denke und ich mich frage, wie du wohl bist, wie du aussiehst und wie sich unsere Begegnung wohl anfühlen wird.

Auch für meine Wut und Frustration darüber, dass du nicht gesprächsbereit bist und du ohne meine Einverständnis eine so tiefgreifende Entscheidung für mich triffst und mir alles nehmen wirst, was mich ausmacht – mich, mein Leben – möchte ich mich entschuldigen.

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