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Die Angst akzeptieren – Wieso deine Angst so wichtig ist

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Ich habe gelernt, die Angst zu akzeptieren und betrachte den Tod inzwischen als Lebensretter. Das hört sich im ersten Moment seltsam an, aber stell dir vor, du hättest keine Angst vor dem Tod. Es wäre dir völlig gleichgültig, ob und wann du stirbst. Wie würde sich das auf dein Leben auswirken?

Manchmal ärgere ich mich auch darüber, dass ich Angst vor dem Tod habe. Ich sage mir, dass der Tod völlig normal ist. Dass es keinen Grund gibt, weshalb ich Angst davor haben sollte. Kürzlich habe sogar eine Liste unterschiedliche Ängste erstellt, die mich begleiten, um ihnen den Schrecken zu nehmen.

Die Angst vor dem Tod ist normal und wichtig

Dabei ist die Angst vor dem Tod normal und sogar nützlich. Immer wieder beeinflusst sie unbewusst meine Entscheidungen und sorgt dafür, dass mein Körper unbeschadet bleibt.

Du warst bestimmt auch schon mal in Situationen, in denen du dachtest: “Das ist ja lebensgefährlich.” Wie hat sich dieser Gedanke auf deine Handlung oder Entscheidung ausgewirkt? Hast du für deine Sicherheit gesorgt oder hast du dich unerschrocken in die Gefahr gestürzt?

Wahrscheinlich hast du für deine Sicherheit gesorgt. Und wenn es nur die Kontrolle war, dass der Gurt wirklich geschlossen ist. Spricht das nicht dafür, die Angst zu akzeptieren?

Der Tod ist ein Lebensretter

Zu wissen, dass ich sterben werde, lässt mich sorgsamer mit meinem Leben umgehen. Mein Unterbewusstsein schätzt alle Situationen des Lebens ein und bewertet mögliche Gefahren. Wenn ich in eine Situation gerate, die mein Leben gefährden könnte, schlägt es Alarm. Ich bekomme Angst und stelle sicher, dass mir nichts geschieht. Sitzt der Helm? Ist der Gurt geschlossen? Schwimmt gerade wirklich kein Hai im Wasser?

Wenn ich schon sterben muss, will ich vorher wenigstens so lange wie möglich leben. Deswegen ist die Angst vor dem Tod gut und wichtig. Dich schützt sie genauso wie mich. Davor, dass wir früher sterben, als nötig.

 

Bild von T. Jensen auf Pixabay

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